Wie Sie Ihren eigenen Beitrag einreichen

Der Call for Proposals zum Thema „Lehrer:innenbildung – Die Rolle der Zentren für Lehrer:innen im Beruf“ endet am 15. April 2021. Sämtliche Informationen dazu finden Sie im folgenden Dokument:


Call for Proposals

Lehrer:innenbildung3: Die Rolle der Zentren für Lehrer:innen im Beruf

14. Bundeskongress der Zentren für Lehrer:innen und Professional Schools of Education. Vom 22. bis 23. September 2021 am Zentrum für Lehrerbildung und Schulforschung (ZLS) an der Uni Leipzig.

Obgleich das Selbstverständnis der Zentren als Schnittstelle für alle Akteure der Lehramtsausbildung außer Frage steht, sind sie für Lehrer:innen im Beruf keine selbstverständliche Anlaufstelle. Zum einen ist das Engagement der Zentren in der Fort- und Weiterbildung von Lehrer:innen im Beruf unterschiedlich stark. Nicht jedes Zentrum profiliert sich durch eigene Veranstaltungsreihen. Zum anderen sind Ressourcen ungleich über die Zentren verteilt und beeinflussen die Kapazitäten für Netzwerkpflege, Fördermittelakquise und Organisationsentwicklung.

Bei allen Unterschieden aber: Was leisten die Zentren bereits und welche Leerstellen gibt es im Dialog mit Lehrer:innen als erwachsenen Lerner:innen? Braucht es ein stärkeres Profil der Zentren in der Fort- und Weiterbildung? Wo sorgen sie bereits für den Austausch zwischen Theorie und Praxis und wie ließe sich diese Expertise ausbauen? Unter den Schlagworten Vernetzung, Verantwortung und Verbindlichkeit nimmt der diesjährige Kongress die Rolle der Zentren für Lehrer:innen im Beruf in den Blick.

Dabei soll es zum Beispiel um die Frage gehen, wie Fortbildungsangebote und berufliche Herausforderungen als solche gesetzt werden. Wer bestimmt die Inhalte und auf welcher Basis, wie werden Bedarfe oder Notwendigkeiten erfasst? Auch sucht der Kongress nach Vorbildern für gelungene Kooperationen zwischen Wissenschaft, Wissenschafts- und Kultusministerien, den Schulbehörden und den Schulen. Vorbild mag hier die berufsbegleitende Qualifizierung von Seiteneinsteiger:innen bzw. in der wissenschaftlichen Ausbildung von Lehrkräften sein. Ließen sich Strategien zur Zusammenarbeit aus diesem Arbeitsfeld extrahieren und auf andere Bereiche ausdehnen?

Die Beschleunigung in der Digitalisierung, die durch die Corona-Pandemie ausgelöst wurde, zeigt zweierlei: Die Flexibilität, mit der auf Nachfragen reagiert werden kann und die Möglichkeit zur Öffnung von Angeboten für ein breites Publikum vor dem Hintergrund der knappen Ressourcen Zeit und Geld. Die Krise wird Gesellschaft und Bildung voraussichtlich noch einige Jahre begleiten, die Bedeutung digitaler Angebote werden demnach nicht nachlassen. Was bedeutet das für die Entwicklung attraktiver Fortbildungsangebote? An welchen Stellen nützt die Digitalisierung den Fortbildungsbemühungen und wo sollte man an Kleingruppen in Präsenz festhalten? Diese Überlegungen sind gleichermaßen an Analysen zu Nachhaltigkeit geknüpft: Welches Format fördert welche Ergebnisse, wo setzt man Schulprozesse in Gang, wo priorisiert man Einzelfortbildung?

Während die grundständige Ausbildung der Lehrer:innen ganz selbstverständlich an die Hochschule gebunden ist, hat die verstärkte Rückbindung der anderen Phasen der Lehrer:innenbildung an die Universität eher Pilot- bzw. Modellcharakter. Eben diese Modelle und Pilotprojekte will der BUKO 2021 in Leipzig unter die Lupe nehmen und daraus Beispiele von Inspiring Practice ableiten.

Schicken Sie uns Ihren Vorschlag für einen Vortrag oder ein Panel unter Berücksichtigung untenstehender Daten bis zum 15. April 2021 an: buko@uni-leipzig.de. Richten Sie Ihre Fragen jederzeit gern an dieselbe Adresse.

Eckdaten

  • Vortrag: 20-25 min.
  • Panel: 3 Vorträge à 15 min. plus 10 min. Diskussion
  • Online-Präsentation über ein Konferenz-Tool
  • Abstract: max. 250 Wörter, PDF
  • Nennung aller Mitwirkender bzw. Ko-Autor:innen
  • Erwartet werden 200-250 Teilnehmende
  • Einreichen des Beitrags bis zum 15. April 2021