Zurück zur Startseite
Wichtig: Die Workshops finden parallel statt. Bitte melden Sie sich für ihren bevorzugten Workshop an.


1. Handhabung von Humanfeuchtpräparaten (Carl-Ludwig-Institut für Physiologie, Liebigstraße 27)
Dr. Christine Feja, Dr. Karin König, Eduard Winter

Dieser Workshop richtet sich gezielt an praktisch tätige Mitarbeiter in human-medizinischen Sammlungen. Unter Anleitung restaurieren sie ein historisches Feuchtpräparat – vom Öffnen bis zum erneuten Verschließen des Glases.
ACHTUNG! Dieser Workshop findet von 9-12 Uhr statt! Für TeilnehmerInnen des Workshops ist ein Besuch des 1. Vortragspanels (9-10.15 Uhr) deshalb NICHT möglich!

2. Projekte und Förderung der Provenienzforschung – Deutsches Zentrum Kulturgutverluste Magdeburg (Seminargebäude, 2. Stock, Raum S204)
Dr. Uwe Hartmann, Nadine Bauer, Sophie Leschik

Uwe Hartmann wird eine kurze historische Einführung in die Thematik geben und aktuelle Aufgaben der Provenienzforschung sowie Desiderata in Bezug auf Universitätssammlungen vorstellen. Sophie Leschik stellt im Anschluss daran die Fördermöglichkeiten des Deutschen Zentrums Kulturgutverluste vor. Nadine Bauer berichtet abschließend von bisherigen Projekten zur Provenienzforschung an Universitäten und entwirft Perspektiven für künftige Projekte. Die Workshop-Teilnehmer werden auch über den Stand der Verankerung von Provenienzforschung in der universitären Lehre informiert.


3. Zugang zu Objekten (Seminargebäude, 2. Stock, Raum S205)
Veit Heller, Philipp Hosbach

Gemäß ihrer Open Access Strategie ist die Universität Leipzig bestrebt, ihre Sammlungen in Vorhaben von Forschung, Lehre und Transfer einzubringen. Vorgestellt wird ein Kurs, der sich an jene Studierende sämtlicher Fächer und Studiengänge richtet, die in ihrer Bachelor- oder Masterarbeit, ihrem Praktikum oder ihrer Promotion mit Objekten oder Sammlungen arbeiten wollen. Sie sollen praxisnah an die Sachkultur herangeführt und auf den Umgang mit materiellen Objekten basal vorbereitet werden. Die Zugangsregeln von Archiven, Bibliotheken und Museen sind gleichermaßen von ihren institutionellen Pflichtaufgaben wie von den Materialspezifika ihrer Sammlungen geprägt.


4. Sammlungsübergreifende Lehre und Projektarbeit – Die "Leipziger Sammlungsinitiative" als Beispiel (Seminargebäude, 2. Stock, Raum S210)
Matthias Wöhrl, Kim Grote

Im Jahre 2011 als Teilprojekt des BMBF-Projektes „StiL-Studieren in Leipzig“ gegründet, arbeitet die Leipziger Sammlungsinitiative an der Fakultät für Geschichte, Kunst und Orientwissenschaften im Bereich der interdisziplinären Sammlungslehre. Die Initiative zielt darauf ab, die wissenschaftliche und historische Relevanz der Bestände und ihren Wert für die akademische Lehre erneut in den Fokus zu rücken, um ihren Status als Lehrsammlungen dauerhaft zu stärken. Neben den praxisbezogenen Seminaren am Objekt, entstanden so auch zahlreiche Projekte im Bereich museale Medien, Ausstellungen und Kooperationen mit anderen Hochschulen. Der Workshop soll Einblicke in die Arbeitsfelder und -weisen der LSI geben und Anregung für ähnliche Projekte an anderen Universitäten sein.


5. Normdaten-Einbindung zur bibliothekskonformen Erschließung (Seminargebäude, 2. Stock, Raum S212)
Prof. Dr. Thomas Fuchs

Erschließung ist eine Grundaufgabe historischer Sammlungen unabhängig von der Art der Objekte. Sie zerfällt in Formal-, Inhalts- und exemplarspezifische Beschreibung. Der Workshop thematisiert Erschließungsfragen unter Nutzung von Normdatenquellen.


6. Notfallverbund der Bibliotheken (Seminargebäude, 2. Stock, Raum S211)
Dr. Almuth Märker

Angesichts von unterschiedlichen Notfallereignissen der vergangenen zwei Jahrzehnte haben sich Bibliotheken, Archive und Museen zu Notfallverbünden zusammengeschlossen. Sie begegnen damit der Unplanbarkeit der Ereignisse und setzen diesen den koordinierten und qualifizierten Einsatz von Fachleuten entgegen. In Leipzig besteht seit 2012 ein Notfallverbund. Wie der Gründungsprozess zum Erfolg geführt wurde und wie die Arbeit des Verbunds seit Bestehen – auch ohne Notfall – gestaltet wird, vermittelt dieser Workshop. Fragen, inwieweit Erfahrungen aus dem Bereich Archiv und Bibliothek auf Notfallverbünde von Sammlungen übertragbar sind, können aufgeworfen und gemeinsam diskutiert werden. Umgekehrt erhält der Leipziger Notfallverbund womöglich Impulse für seine Arbeit von den Sammlungen.